SK OP
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Neue Stimmungssysteme
in der
Experimentelle Musik
AVA
Ostparkstraße 47 - 49
Sonntag, 27. November 2011, 19.00 Uhr
Fotos & Texte in:
skop_neue_stimmungssysteme_in_der_experimentellen_musik.pdf
Neue Stimmungssysteme in der Experimentellen Musik, so der Titel unserer Veranstaltung. Alle
Teilnehmer spielen auf Saiteninstrumenten, die jeweils eine spezielle Stimmung aufweisen. Wenn
wir uns die Entwicklung der Stimmungssysteme vergegenwärtigen, dann sehen wir eine Vielzahl
von Entwicklungsschritten. Eines, um ein Beispiel zu nennen, ist das Temperierte Stimmungssystem.
Es hat bis zu seinen letztlichen Ausgestaltungen extrem komplexer Problemlösungsstrategien im
Zusammenhang Instrumentenbau und Komposition bedurft, bis es ins Dur-Moll-System mündete.
So unterschiedlich die Kompositionsvorstellungen, so unterschiedlich auch die Instrumente mit
ihren verschiedenen Stimmungen und damit die Kompositionen des Abends.
Die Stimmung eines Instrumentes ist eine wesentliche Voraussetzung für die erklingenden Töne des
jeweiligen Tonraumes. Die Stimmung kann eine Einschluß- Ausschlußvoraussetzung für Töne sein,
sie kann auch in eine Freiheit münden, den möglichen Tonraum in einer vorgestellten Unendlichkeit
auszutasten. So sind gebundene Instrumente auf eine bestimmte Anzahl von Tönen beschränkt,
ungebundene Instrumente öffnen den Tonraum in die Unendlichkeit hin.
Zupfen, reißen, schlagen, schaben, reiben, tasten, streichen und noch andere Spielweisen werden
wir an diesem Abend hören und sehen. Wir werden Instrumente sehen und hören, die mit speziell
hergestellten Saiten versehen sind, sie klingen auf der einen Saite elektronisch verstärkt und auf der
anderen Saite nur durch die jeweiligen Resonanzkörper. Wir sehen sehr alte Instrumente und ganz
neue Instrumente, sind gespannt auf die jeweiligen Musiken.
Folgende Komponistin/Komponisten hat SKOP für diesen Abend eingeladen:
* Chanyuan Zhao, Guzeng - Essen-Werden;
* Gero Koenig, Chordeograph 2 - Köln;
* Peter Wießenthaner, Four Strings, Präp. Querflöten - Frankfurt und
* Wolf-Dieter Trüstedt, Ch‘in-Instrument - München.