SKIZZEN VON VOLKMAR MUELLER ZU "GIFT"
Juni 2005

Zur Aufführung in Echtzeit Herbst 2005, Reaktorhalle

Die Idee
Ein Beziehungs / Gefühlszustand zwischen den weiblichen und
männlichen Eigenarten und Kräften.
Der Versuch auf vielen Kontakt- und Kommunikationsebenen
Berührungen und Gegensätze zu finden und entdecken.
Gleichzeitig werden verschiedene Spiel- und Darstellungsebenen erzeugt:
. Eine Tänzerin spielt mit 3 Umrissen von Männerfiguren aus Draht die
durch den Bühnenraum schweben. Nimmt Kontakt auf, spielt mit ihnen,
schreitet durch, verliert sie wieder usw.
. Parallel spricht ein Sprecher ein Gedicht, „Das Gift“ ( Boudlaire) in allen
Varianten des Sprachausdrucks, bis hin zur Verzerrung.
. Der Raumklang wird von 4-5 Musikern so gestaltet, daß er Lichtimpulse
auslöst und die räumliche, emotionale Ebene berührt und provoziert.
. Das Licht besteht aus 12 kleinen Leuchtkörpern die den Raum in
verschiedene Zustände tauchen kann.
. Der Fußboden liegt mit einer Alufolie aus, der an Anfang den Raum
einteilt, und während des Spielverlaufes zerlegt wird. Die Alustreifen
formen Körperteile der Tänzerin, die diese an die Drahtfiguren
weitergibt.
. Der Schluß besteht darin, daß das Aluminium zusammen geraschelt
und geknubbelt wird und so der Spielraum sich wieder auflöst .
. Alle Beteiligten spielen „ in Beziehung zu einander“ und Formen
interaktiv und aktiv ein Zusammenspiel, das ein Spielraum für jeden
einzelnen Mitspieler bleibt. Die Beziehungen werden tatsächlich

Volkmar Müller
Köln den 13 Juni 2005

Volkmar Müller
Architekt
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